Liebe WJ-Mittelrhein,
Die Ereignisse der letzten Wochen in Japan haben uns alle sehr betroffen gemacht. Nicht nur weil uns klar wurde, wie schnell und wie nachhaltig eine derartige Katastrophe völlig unerwartet über die Welt hereinbrechen kann, sondern ganz besonders auch deshalb, weil viele unserer internationalen Freunde bei den japanischen Wirtschaftsjunioren persönlich massiv betroffen sind. Seit vielen Jahren pflegen die WJ Rheinland-Pfalz intensive Kontakte zu den JCI Japan. Unser Bundesland Rheinland-Pfalz wird in Japan durch den ehemaligen JCI-VicePresident, Kassy Kashihata, als Ehrenrepräsentant vertreten. Makoto Igarashi, ebenfalls Past-JCI-VicePresident aus Yamagata, lebt und arbeitet in unmittelbarer Nähe der Krisenregion. Von Makoto haben wir in den letzten Wochen und Tagen immer wieder neue wichtige Nachrichten erhalten. Vieles hat uns dabei so stark berührt, dass wir uns im Landesvorstand und in der letzten Sitzung der Kreise in Rheinland-Pfalz entschlossen haben, konkret und direkt zu helfen. Die Heimatstadt von Makoto, Yamagata, liegt nur ca. 50 Kilometer von der Küste und der Krisenstadt Sendai entfernt. Viele erinnern sich an die Bilder im TV vom Sendaier Flughafen, der ebenso wie viele Stadtteile massiv vom Tsunami überschwemmt wurde. Das havarierte Kernkraftwerk Fukushima befindet sich ebenfalls in der Nähe, nur einige Kilometer weiter entfernt. Die evakuierte Bevölkerung wurde kurzfristig in Auffanglagern einquartiert. Alleine in Yamagata sind es mehrere 10.000 Menschen, die in Turnhallen und provisorischen Lagern irgendwie noch mindestens 12 Monate und mehr zurecht kommen müssen. Genau hier setzt die Hilfe der JCI Japan und speziell der JCI Yamagata an. Im Rahmen der von japanischen JCI-Mitgliedern gegründeten borderless relief association (BRA) helfen unzählige Mitglieder aus Yamagata und Umgebung den Betroffenen in den Lagern und den zerstörten Küstengebieten. Letztlich fehlt es aber an allen Ecken an konkreten finanziellen Mitteln und genau deshalb möchten wir, die WJ Rheinland-Pfalz, jetzt gezielt und nachhaltig helfen. Wir bitten deshalb alle Kreise für sich zu prüfen, ob eine konkrete Geldspende für diese Hilfe zur Verfügung gestellt werden kann. Der Landesverband garantiert, das diese Hilfe ohne bürokratischen Aufwand und ohne Verluste den Opfern direkt zu Gute kommt. Dafür garantieren auch unsere japanischen Freunde durch Ihren persönlichen, intensiven Einsatz. Vielen Dank bereits jetzt an die WJ Kreise in Rheinland-Pfalz, die auf der letzten Sitzung ihre Unterstützung zugesagt haben und bereits erste Geldspenden organisieren konnten. Die japanischen Freunde brauchen jeden Euro. Sei es für Lebensmittel, für Kochutensilien, für Transporte im Land, ja selbst bis hin zur Organisation eines Haarschneideservices für die Opfer. Als Anlage findet ihr eine Fotodokumentation der ersten Hilfe mit eindrucksvollen Bildern des JCI-BRA-Teams. Die konkrete Hilfe für Japan darf jetzt nicht nachlassen.
Bitte unterstützt die Aktivitäten und lasst uns per Email oder telefonisch wissen, ob ihr diese Hilfe mit einem Geldbetrag unterstützen könnt.
Das Konto des Landesverbandes der WJ Rheinland-Pfalz lautet:
Konto-Nr. 544 454 010
BLZ 551 900 00
bei der Mainzer Volksbank (MVB)
Bitte überweist unter dem Stichwort „Japanhilfe" den Euch möglichen Geldbetrag für diese humanitäre Aktion.
Über die Verwendung werden wir ausführlich auf der nächsten Sitzung der Kreise und per Email informieren. Für Rückfragen stehen wir Euch jederzeit zur Verfügung. Gerne auch unser Landesgeschäftsführer, Matthias Ess, unter der angegebenen Kontaktadresse der Geschäftsstelle. Bitte gebt die Infos an alle interessierten Mitglieder und Hilfsbereiten weiter.
Es dankt und grüßt Euch ganz herzlich
Andreas Nonnenmacher
Landesvorsitzender 2011